

Über Reiner Kraft, Ph.D.
Reiner Kraft verbindet über 20 Jahre internationale Technologie- und Forschungserfahrung mit moderner Longevity- und Epigenetik-Wissenschaft. Nach leitenden Rollen bei IBM Research, Yahoo und Zalando – u. a. als CTO – arbeitete er an Themen wie Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und komplexe adaptive Systeme. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Inhaber von über 120 US-Patenten.
Seit 2012 fokussiert er sich auf die Frage, wie sich Gesundheit, Leistungsfähigkeit und gesundes Altern messbar und nachhaltig optimieren lassen. Seine Arbeit basiert auf angewandter Epigenetik, funktioneller Medizin, Mitochondrien-Biologie und Nährstoff-Biochemie, gestützt durch über 10.000 Stunden Forschung und Praxis sowie 800+ wissenschaftliche Referenzen.
Sein Ansatz der funktionellen Epigenetik betrachtet den menschlichen Körper als regulierbares, adaptives System – vergleichbar mit komplexer Software. Ziel ist nicht Optimierung um jeden Preis, sondern Stabilität, Resilienz und eine verlängerte Gesundheitsspanne.
2022 gründete er eine Epigenetik-Praxis in Mittelhessen. Ende 2024 folgte die Gründung von EVER, wo er als CEO, CTO und Co-Founder eine KI-gestützte Plattform entwickelt, die Longevity-Wissen erstmals skalierbar, verständlich und alltagstauglich macht.






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Reiners Geschichte – vom Tech-System zum menschlichen System
Dr. Reiner Kraft verbrachte über 20 Jahre im internationalen Technologie- und Forschungsumfeld, unter anderem im Silicon Valley, bei Unternehmen wie IBM Research, Yahoo und Zalando sowie als Professor an einer Universität in Kalifornien, Santa Cruz. Sein Alltag war geprägt von hoher Verantwortung, komplexen Systemen und dauerhaftem Leistungsdruck.
Ab 2012/2013 zeigte sich die Kehrseite: chronischer Stress, Bluthochdruck, Gewichtszunahme und deutlich reduzierte Belastbarkeit. Kein klassisches Burnout – aber nah genug, um die Richtung zu hinterfragen. Medizinisch erhielt er vor allem Symptomlösungen, die wenig halfen und neue Probleme mit sich brachten.
Der Wendepunkt war eine einfache, aber folgenreiche Erkenntnis:
Ich konnte hochkomplexe Softwaresysteme bauen – verstand aber meinen eigenen Körper nicht als System.
Diese Einsicht markierte den Beginn einer tiefgehenden Reise. In den ersten Jahren lag der Fokus konsequent auf dem Geist: Achtsamkeit, Mind-Management und Bewusstsein als Fundament jeder nachhaltigen Veränderung. Daraus entstand später das Modell der Vitalitätsfaktoren, bei dem der Geist die tragende Basisebene bildet – noch vor Ernährung, Schlaf, Atmung und zellulären Prozessen.
Parallel setzte Reiner seine Tech-Karriere fort, unter anderem in Berlin, auch in CTO-Rollen und im Aufbau von Start-ups. Doch der persönliche Ansatz funktionierte – messbar, reproduzierbar und stabil. Aus der eigenen Anwendung wurde die Arbeit mit Führungskräften und Entscheidern, zunächst im Bereich Mindful Leadership, später zunehmend auf biologischer und epigenetischer Ebene.
Heute verbindet Reiner diese beiden Welten:
Systemdenken aus der Technologie mit angewandter Epigenetik, funktioneller Medizin und Longevity-Wissenschaft. Nicht als Lifestyle-Idee, sondern als regulierbarer, datenbasierter Ansatz, der Menschen hilft, langfristig gesund, leistungsfähig und resilient zu bleiben.



